Rena Kleifeld
Rena Kleifeld stammt aus Erfurt und studierte Gesang an den Musikhochschulen Würzburg und München. Besondere künstlerische Impulse erhielt sie durch ein Stipendium der Puccini-Foundation NYC, welches ihr einen Studienaufenthalt bei Dolora Zajick in New York ermöglichte. Nach ersten kleineren Engagements bei den Tiroler Festspielen Erl u. a. in Elektra und der Götterdämmerung, debütierte sie dort als „Erda“ im Siegfried. Anschließend führten die Altistin Gastspiele u.a. an Opernhäuser wie die Deutsche Oper am Rhein, das Theater Kiel, das Theater Hagen, das Theater Gießen, Operntourneen nach Spanien, Israel, Italien und China.
Internationale Aufmerksamkeit erregte die Sängerin als Interpretin moderner Opernliteratur in Werken von Daniel Schnyder und Richard van Schnorr. Seit 2021 erweitert sie ihr Opernrepertoire auch mit Rollen des dramatischen Mezzosoprans u.a. als „Hexe“ in Humperdincks Hänsel und Gretel. Auf dem Konzertpodium gestaltet Rena Kleifeld ein breitgefächertes Repertoire von den Passionen Johann Sebastian Bachs bis zu Giuseppe Verdis Requiem. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren ihre Tätigkeit, zuletzt erschien 2023 eine CD-Einspielung mit den Wuppertaler Sinfonikern des Oratoriums Christus, der Meister von Friedrich Schneider.
Als Mitglied des Vokalquartetts KLANGhoch4 erweitert die Altistin ihr Repertoire seit 2021 auch im kammermusikalischen Bereich. Die Altistin ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes.