Bassist | Gast

Max Dommers

Max Dommers hatte das Glück 1988 in Viersen am Niederrhein in eine sehr musikalische Familie geboren zu werden, die ihm schon früh den Zugang zu etlichen Instrumenten ermöglichte. Dass seine Wahl dann ausgerechnet auf den Kontrabass fiel, ist wenig verwunderlich, wo es doch das sicherlich schönste Instrument der Welt ist, was die von nun an Kombi-fahrenden Eltern sicherlich bestätigen.

Frei von Scheuklappen einzelner musikalischer Genres gegenüber, verbrachte er die Jugend auf dem Skateboard, sowie in diversen Bands. Da es bei zweiterem weitaus weniger schmerzhaft war, wenn man mal einen Fehler macht, lag der Fokus dann recht bald auf der Musik und das Leben des jungen Niederrheiners wurde durch Einflüsse aus der ganzen Welt bereichert, denn Reisen mit Orchestern und Bands ermöglichen ihm, jene zu erkunden.

Da er es liebte, seinen Mitschülern permanent von seinen Reisen zu erzählen, war das gesamte Lehrerkollegium seines Gymnasiums hellauf begeistert, als er neben der Schule Jungstudent an der Musikhochschule in Aachen wurde und befreiten ihn jederzeit gerne, um seinen musikalischen Weg weiter zu ebnen. Nach dem Abitur folgte ein Wechsel an die Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Von dort aus ein Jahr nach Paris ans berühmte CNSM de Paris. Mit 23 Jahren wurde er als Kontrabasstuttist im Beethoven Orchester in Bonn engagiert und wechselte vier Jahre später als 1. Solokontrabassist an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und zu den Duisburger Philharmonikern.

Nach wie vor gibt es musikalisch keine Grenzen. So ist er Gründungsmitglied des Takeover! Ensembles, welches sich zur Aufgabe macht, Popkultur in den klassischen Raum zu integrieren und in ganz Deutschland die Säle und Philharmonien füllt. Nebenbei spielt er auch in Bands wie in der von der deutschen Soullegende Max Mutzke und sucht stets neue Herausforderungen.

Als klassischer Solist spielte er immer wieder mit diversen Profiorchestern, wie dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, oder den Duisburger Philharmonikern.