Sopran | Gast

Anastasiia Doroshenko

Nach einem Masterstudium der Linguistik und ihrer Promotion in Informatik studierte die ukrainische Sopranistin an der Kunstuniversität ihrer Heimatstadt Charkiw sowie seit 2016 an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Ihr Studium in Charkiw schloss sie mit dem Master, das in Weimar 2019 mit dem Solistendiplom ab. Bereits im Opernstudio Charkiw sang sie Partien wie „Violetta“ (La traviata), „Tatjana“ (Eugen Onegin), die „Kluge“ in Carl Orffs gleichnamiger Oper und „Zerlina“ in Aubers Fra Diavolo. In Produktionen und Konzerten der Weimarer Hochschule konnte sie 2018 u.a. „Clarice“ in Haydns Il mondo della luna – Das Leben auf dem Monde und „Marianne Leitmetzerin“ im Rosenkavalier singen. Bei der Aufführung des Opernfragments Sardanapal von Franz Liszt wirkte sie im Rahmen eines Sinfoniekonzerts der Staatskapelle Weimar mit. Im Mai 2019 debütierte sie als „Tempelsängerin“ in Verdis Aidaam Theater Erfurt, im Oktober desselben Jahres als „Bäckerin“ im Märchen vom Zaren Saltan von N. Rimski-Korsakow. 2023 kamen „Rosalinde“ in der Fledermaus in der Weimarhalle und die Titelpartie in Dvořáks Rusalka als Cover in Erfurt hinzu. 2023 debütierte sie als „Mimì“ in Puccinis La Bohème und 2024 als „Cio-Cio-San“ in Madama Butterfly an der Oper Halle. 2025 debütiert sie als „Witwe“ in der Inszenierung des Elias wiederum am Theater Erfurt.