Fast das gesamte künstlerische Ensemble kam auf der Probebühne zusammen
Letzte Woche starteten die Proben für Jesus Christ Superstar mit der Vorstellung des Konzepts durch das Regieteam. Neben 20 Gästen und fünf Solist:innen aus dem festen Ensemble werden die über 40 Mitglieder des Opernchores, 20 Mitglieder des Philharmonischen Chores Erfurt, sechs Statisten und ein Kind bis zum 19. Juni auf der Probebühne proben. Nach der Spielzeitpause geht es am 20. Juli auf dem Domplatz in die finale Phase bis zur Premiere am 7. August.
Bereits 2014 sorgten Regisseur Peter Lund, Ausstatter Hank Irwin Kittel und Kostümbildnerin Ulrike Reinhard als Dreamteam bei den DomStufen-Festspielen mit Jedermann für große Begeisterung. Zwölf Jahre später kommen sie für eine spektakuläre Jesus-Christ-Produktion nochmals zusammen. Ähnlich wie bei der Rockoper bleibt die einmalige Kulisse von Dom, Severikirche und Domstufen im Rock-Musical Jesus Christ Superstar weitestgehend unverbaut. „Damit wird die originale Sensation um die Heldenfigur Jesus in authentischer Umgebung herausgekitzelt“, sagt Peter Lund, der sich persönlich sehr auf diese Inszenierung freut. Das Bühnenbild besteht aus sieben großen Bilderrahmen, die den (Leidens-)Weg Jesu in einzelnen Stationen zeigen. Sie sind begeh- und beleuchtbar, sie können gekippt und nach der Pause, wenn es dunkler wird, zusätzlich als Bildprojektionsfläche genutzt werden. Ergänzt wird das klug durchdachte und gut fokussierbare Bühnenbild durch eine neun Meter lange, ausziehbare Leiter sowie einen riesigen Tisch, an dem die ikonische Abendmahlszene stattfinden wird.