Todd Thomas

Bariton

Todd Thomas

Bariton

Von Opernhäusern und -kritikern gleichermaßen als einer der Verdi-Baritone unserer Zeit schlechthin anerkannt, behauptet Todd Thomas weiterhin seine Position als einer der nachgefragtesten Künstler Amerikas. Die Zeitschrift Opera News lobte seine Interpretation der Titelpartie von Verdis Macbeth für seinen „warmen und mittig fokussierten Ton und die subtilen Phasierungen, die die nach Innen gewendete, beinah poetische Qualität des gequälten Königs betonten“. Bei der Saisoneröffnungspremiere von Verdis Otello an der Lyric Opera of Chicago sprang Todd Thomas heldenhaft zu Beginn des zweiten Aktes für einen indisponierten Kollegen als „Jago“ ein. Diese aufregende Vorstellung „brachte ihm verdienter Weise am Ende des Abends den größten Applaus des Premierenpublikums ein“ (The Chicago Classical). Seine Vorzeige-Partien „Rigoletto“ und „Scarpia“ sang er bereits in über 30 Produktionen. Zu seinen Engagements der aktuellen Spielzeit zählten „Rigoletto“ an der Florentine Opera (Milwaukie) und der Florida Grand Opera sowie „Michele“ (Il tabarro) an der Opera Santa Barbara. An der Metropolitan Opera New York debütierte er als „Dr. Metivier“ in Prokofjews Krieg und Frieden und wurde infolge für Roméo et Juliette erneut engagiert. Zu seinen weiteren Engagements zählen „Monterone“ (Rigoletto) an der Lyric Opera of Chicago, „Contedi Luna“ (Il trovatore) und Falstaff an der Seattle Opera.

Am Theater Erfurt war er 2016 erstmals als „Gerard“ in Giordano's Andrea Chenier bei einem Gastspiel in Antibes engagiert sowie bei den Domstufen-Festspielen 2017 als „Luna“ in Il trovatore. 2018 kehrte er zudem in der Titelpartie von Der fliegende Holländer zurück ans Theater Erfurt und gastierte mit dieser Produktion auch in Shanghai.