Friedenstag

Oper von Richard Strauss
Uraufführung München 1938
In deutscher Sprache

Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Inszenierung Guy Montavon
Ausstattung Hank Irwin Kittel


DomStufen-Festspiele in Erfurt 2003

In der Zitadelle einer seit langem belagerten Stadt herrschen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Die ausgehungerte Bevölkerung schickt eine Delegation und fordert die Kapitulation. Der Kommandant hat jedoch gerade ein Schreiben des Kaisers erhalten, das ihn zum Durchhalten auffordert. Er verspricht, in Kürze eine Entscheidung zu treffen und betreibt insgeheim die Sprengung der Zitadelle, um sie nicht dem Feind zu überlassen. Seine Soldaten stellt er vor die Wahl, sich zu retten oder ihm in den Tod zu folgen. Auch Maria, seine Frau, erfährt von dem Plan und beschließt, sein Schicksal zu teilen. Als der Kommandant den Befehl zur Sprengung geben will, ertönen Kanonenschüsse und beim Klang der Kirchglocken erreicht die Belagerten die Nachricht vom Ende des Dreißigjährigen Krieges. Der Kommandant vermutet zunächst eine Kriegslist und bedroht den gegnerischen Feldherrn, der ihn in versöhnlicher Absicht aufsucht. Erst seine Frau kann ihn dazu bewegen, den Hass zu überwinden und dem Frieden zu trauen. Hymnischer Jubel preist den Friedenstag.

Vorstellungen: 5. - 20. Juli 2003

Besetzung

Kommandant Juan Carlos Mera-Euler, Károly Szilágyi | Maria Helen Bickers, Kelly God | Wachtmeister Florian Plock | Schütze Thomas Stückemann | Konstabel Peter Dittmann | Musketier Manuel Meyer | Hornist Thomas Briesemeister | Offizier Christoph Pohl | Frontoffizier Máté Sólyom-Nagy | Piemonteser Erik Fenton | Holsteiner Albert Pesendorfer | Bürgermeister Udo Scheuerpflug | Prälat Alexander Schmidt | Frau aus dem Volke Rosamund Cole | Friede Peter Schulte-Overbeck

Impressionen