Ramaz Chikviladze

Bass

Ramaz Chikviladze

Bass

NabuccoZaccharia

Schon während seines Gesangstudiums am Konservatorium seiner Heimatstadt Tiflis (Georgien) debütierte Ramaz Chikviladze als Solist am dortigen Staatlichen Sacharia-Paliaschwili-Theater. Später wurde er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper München, wo er u. a. die Partie des „Capulet“ in Gounods Roméo et Juliette interpretierte. Anschließend sang er den „Don Prudenzio“ (Il viaggio a Reims) beim Rossini Opera Festival Pesaro und in Tel Aviv unter der Leitung von Asher Fisch.

Von 2005 bis 2008 war er Ensemblemitglied am Theater Dortmund, wo er u. a. als „Fafner“ (Rheingold), „Leporello“ und „Osmin“ auf der Bühne stand. Anschließend war er bis 2013 fest an der Oper Bonn engagiert, wo er Partien wie den „Landgraf“ (Tannhäuser), „Rodolfo“ (La sonnambula), „Osmin“, „Wassermann“ (Rusalka) und „Oroveso“ (Norma) interpretierte. Hier gab er auch den „Geronte“ (Manon Lescaut), den er später auch in Essen sang und die „Köchin“ in Die Liebe zu drei Orangen – eine Partie, mit der er auch in Florenz zu erleben war.

Außerdem gastierte er in Hamburg als „Wurm“ (Luisa Miller) und „Bartolo“ (Il barbiere di Siviglia), in Hannover in Beethovens 9. Sinfonie und in Stuttgart als „Savël Prokofjevic Dikój” (Káťa Kabanová). Mit der Titelpartie in Verdis emi>Attila stand er in Tiflis und auf der Bühne, als „Gremin“ (Eugen Onegin) in Kasan, als „Banco“ (Macbeth) in Moskau, als „Sparafucile“ (Rigoletto) in Catania, als „Fotis“ (The Greek Passion) in Palermo, als „Großinquisitor (Don Carlo) und „Talbot“ (Giovanna d’Arco) in Modena, als „Don Ruy Gomez de Silva“ (Ernani) in Tel Aviv und als „Wassili Kotschubej“ (Mazeppa) in Riga, wo er auch in Verdis Requiem zu erleben war. In Malmö gab er den „Colline“ (La Bohème) und in Bukarest die Partie des „Raimondo Lopez“ (Matilde di Shabran).

Zu seinen meistgespielten Partien zählen der „Zaccaria“ (Nabucco), den er bereits in Dublin, Riga, Tel Aviv und Jesi (Italien) verkörperte, „Timur“ (Turandot) in Monte Carlo, Genua und Bonn, „Onkel Bonze“ (Butterfly) in Nizza, Lille und Palermo, die Titelpartie in Boitos Mefistofele in Tel Aviv und Prag, der „Commendatore“ (Don Giovanni) in Wuppertal, Bonn und Luxemburg, „Sparafucile“ (Rigoletto) in Bonn, Catania und Dortmund, „Sarastro“ (Zauberflöte) in Reims und Bonn sowie „Ramfis“ (Aida) in Palermo, Riga, beim Opera Festival St. Margarethen sowie zuletzt in Bari (Italien) und Wiesbaden.