Carmina Burana

Weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit Bildern von Carl Orff
Uraufführung 1937 in Frankfurt am Main

Musikalische Leitung Walter E. Gugerbauer
Inszenierung Gino Zampieri
Ausstattung René Myrha

DomStufen-Festspiele in Erfurt 2009

Die Carmina Burana, die Lieder aus Benediktbeuren, gehören zu den populärsten Werken der Vokalmusik. Eher zufällig stieß Carl Orff auf die Buchausgabe einer mittelalterlichen Handschrift, die Trink- und Liebeslieder in lateinischer und mittelhochdeutscher Sprache vereint. Im Mittelpunkt steht die Schicksalsabhängikeit des Menschen, symbolisiert durch das Rad der Göttin Fortuna. Besonders die Verbindung von christlichem und antikem Gedankengut faszinierte Orff, als er sich zur Komposition seiner szenischen Kantate Carmina Burana entschloss. Typisch für die Musik sind die große Vielfalt von Schlaginstrumenten, der kraftvolle Einsatz des Chores und die melodienreichen Sologesänge.

Die Carmina Burana führten 1994 die ersten DomStufen-Festspiele zu einem Riesenerfolg und waren 2009 in einer neuen Inszenierung wieder auf den Domstufen zu erleben.

Vorstellungen: 8. August – 30. August 2009

Besetzung

Sopran Christa Maria Dalby, Julia Neumann | Tenor Marwan Shamiyeh, Robert Wörle | Bariton Peter Schöne, Máté Sólyom-Nagy

Filmkonzert: Ein italienischer Strohhut

Regie und Drehbuch René Clair
Musik Benedict Mason
Dirigent Enrico Calesso
Philharmonisches Orchester Erfurt