Jörn Schümann

Bassbariton

Jörn Schümann

Bassbariton

Pettersson und Findus und der Hahn im KorbPettersson

Jörn Schümann erhielt seine Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach dem Studium war er von 1997–99 im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und wurde anschließend in das Ensemble übernommen. Sein Repertoire umfasste dort u.a. Partien wie „Biterolf“ (Tannhäuser), „Sprecher“ (Die Zauberflöte), „Samuel“ (Un ballo in maschera), „Melisso“ (Alcina), „König Fernando“ (Der lächerliche Prinz Jodelet), „Monterone“ (Rigoletto) und „Ferrando“ (Il trovatore). 2006/07 war er am Theater Bremen engagiert und sang u.a. „Arkel“ (Pelleas et Melisande) und in der UA Keine Stille außer der des Windes von Sidney Corbett die Hauptpartie des „Schreibers/Buch“. Von 2007–13 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, mit Partien wie „Sprecher/Priester“ (Die Zauberflöte), „Kaspar“ (Der Freischütz), „Kermarec“ (Marie Victoire), „Bartolo“ (Le nozze di Figaro), „Monterone“ (Rigoletto), „Dr. Grenvil“ in La Traviata mit Anna Netrebko als „Violetta“, „Zuniga“ in Carmen mit Roberto Alagna und Elīna Garanča in der Titelpartie, außerdem die Rolle des „Abimelech“in Samson et Dalila mit José Cura und Vesselina Kasarova. 2013 interpretierte er die Partie des „Brandolf“ in dem Auftragswerk für den 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag Vom Ende der Unschuld von Stephan Pfeiffer unter der Regie von Kirsten Harms. Ebenfalls 2013 gab er sein Rollendebüt als „Colline“ in La Bohème am Theater Gera unter der Leitung von Laurent Wagner in der Regie von Anthony Pilavachi. 2014 war er bei den Festspielen „operaviva“ im Kanton Graubünden/Schweiz als „Kaspar“ im Freischütz zu erleben.

Jörn Schümann ist mittlerweile freischaffend tätig und hat seither u.a. an der Semperoper Dresden, am Theater Chemnitz, an der Deutschen Oper Berlin sowie an der Hamburgischen Staatsoper gesungen. Er sang unter dem Dirigat von Simone Young, Ingo Metzmacher, Michail Jurowski, Peter Schneider, Michael Hofstetter, Stefan Soltesz, Frederic Chaslin, Philippe Auguin, Marco Armiliato, Ivor Bolton, Ulf Schirmer, Ulrich Windfuhr und Donald Runnicles. Er arbeitete mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Peter Konwitschny, Johannes Schaaf, Willy Decker und Christof Loy.